Mein Frank Juice Detox

DetoxSchon seit längerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, eine Saftkur zu machen. Als ich meinen inneren Schweinehund letztendlich überwinden konnte, habe ich mich für einen Cleanse von The Frank Juice entschieden. Drei Tage lang habe ich mich nur von Säften „ernährt“. Nachdem ich eine Woche lang abgewartet habe, um zu sehen, wie es mir nach der Saftkur geht, möchte ich Euch jetzt an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Aber warum? 
Heutzutage gibt es Unmengen an Möglichkeiten, den Körper zu entgiften: Fasten mit Grünen Smoothies, Deatox mit Zitronenwasser und Cayennepfeffer und und und. Fastenkuren sind zum Entgiften und dienen der Reinigung des Körpers. Da ich schon superoft von solchen Kuren gehört habe, wollte ich mal selber ausprobieren, ob diese wirklich etwas bewirken und der Sache auf den Grund gehen. Ich habe mich für die Säfte von The Frank Juice entschieden, weil mich vor allem die Zutaten sehr überzeugt haben. Die Kur wird professionell organisiert, die Säfte werden frisch und natürlich gepresst und gleich am nächsten Tag geliefert. Außerdem konnte ich mir aussuchen, ob ich die Säfte Dienstags, Mittwochs oder Freitags bekomme. Mittwoch morgen habe ich dann mein Paket entgegen genommen, in dem 18 Säfte à 500 ml drin waren – 6 Stück für jeden Tag. Alle zwei Stunden sollte ich einen Saft trinken und somit meine feste Nahrung ersetzen.

  • Grün: Apfel, Gurke, Spinat, Sellerie, Petersilie, Ingwer, Grünkohl, Zitrone
  • Gold: Ananas, Apfel, Minze
  • Grün: Birne, Gurke, Brokkoli, Spinat, Minze, Limette, Moringa
  • Gelb: Zitrone, Cayenne, Kurkuma, Agave
  • Rot: Rote Beete, Karotte, Apfel, Zitrone, Ingwer
  • Weiß: Cashew, Dattel, Vanille, Zimt, Sesam

Detox

Meine Erfahrungen

Tag 1:
Anfangs war das schon ein wenig komisch für mich auf mein Frühstück zu verzichten. Morgens steh ich auf und esse normalerweise immer gleich eine Kleinigkeit. Das es diesmal nur einen Saft zum Frühstück gab, war für mich nicht allzu tragisch, denn wie gesagt, esse ich morgens eh nicht viel. Am ersten Tag habe ich die Säfte sehr zügig getrunken, obwohl man sich ruhig 1-2 Stunden Zeit lassen kann für einen Saft. Dadurch war es dann ein wenig schwierig für mich die Zeit zum nächsten Saft zu überbrücken. Gegen 17 Uhr habe ich aber wirklich Kohldampf bekommen, deswegen habe ich eine Cherrytomate und zwei Walnüsse gegessen – ein Pluspunkt für die Kur, denn man darf ruhig eine Kleinigkeit essen, wenn man es wirklich gar nicht mehr aushält. Vom Geschmack her haben mich fast alle Säfte überzeugen können. Beim roten Saft hatte ich meine Schwierigkeiten, dafür hat mich der letzte Saft (Cashew, Dattel, Zimt, Sesam, Vanille, Wasser) sehr überzeugen können. 😀 Und auch sehr satt gemacht.

Tag 2:
Mein Hungergefühl vom Vortag war so gut wie nicht mehr vorhanden. Ich hatte aber mit „Entzugserscheinungen“ zu kämpfen. Das liegt aber daran, dass mein Lifestyle nicht gerade healthy ist und ich von jetzt auf gleich quasi meine Ernährung umgestellt habe. Trotzdem habe ich durchgehalten, Hunger hatte ich den ganzen Tag überhaupt nicht. Und auch meine Kollegen mit ihrer Currywurst konnten keinen Hunger bei mir hervorrufen. 🙂 Abends war ich sogar beim Sport und hab eine halbe Stunde Cardiotraining gemacht. Man muss aber bedenken, dass man jetzt nicht gerade Hochleistungssport machen und alles langsam angehen soll.

Tag 3:
Der dritte und letzte Tag war für mich mit am heftigsten. Nicht weil ich Hunger hatte, sondern weil ich wirklich sehr müde war. Die Tatsache, dass ich am Abend unterwegs war mit Freunden hat es nicht unbedingt besser gemacht, aber das ist meine eigene Schuld haha. Letztendlich habe ich alle Säfte brav ausgetrunken und mir auch mindestens zwei Stunden Zeit gelassen dafür.  Abends hab ich dann auch wieder eine Kleinigkeit gegessen, obwohl das wirklich nicht nötig gewesen wäre.

Fazit:
Was mich am meisten überrascht hat: Mein Heißhunger auf Süßes war komplett verschwunden. Wenn ich etwas esse, esse ich meistens weiter, auch wenn ich eigentlich schon satt bin. Nach der Kur war das nicht mehr der Fall. Kleine Portionen haben mir schon gereicht um satt zu werden. Ich hab gemerkt, dass ich meistens nicht aus Hunger esse, sondern aus Langeweile. Meine Haut ist seit der Saftkur übrigens sehr rein und weich. 😀 Unter meinen Augen habe ich aufgrund meiner Neurodermitis einen ganz schlimmen Ausschlag seit zwei Jahren. Nach der Saftkur war der wie magisch verschwunden, bzw. deutlich gelindert. Trotz Kopfschmerzen und Müdigkeit würde ich das jederzeit wieder machen, weil ich mich danach unglaublich leicht und fit gefühlt habe. Außerdem war es ein kleiner Anstoß für mich ein bisschen gesünder zu essen und das ist doch schon mal ein Anfang oder? 😉

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1 Comment

  1. Juni 5, 2017 / 14:56

    Respekt, dass Du so toll durchgehalten hast.
    Drei Tage hört sich ja erst mal nicht soo lang an aber es ist einfach unglaublich wie lang sich ein Tag ohne Essen ziehen kann.
    Es freut mich für Dich, dass Du dann gleich mit schönerer Haut belohnt wurdest.
    Hab eine schöne Zeit
    Sassi

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